Logo

Ausgabe#1

Sommer 2013

AM ANFANG WAR DAS WASSER

Das Wasser und die Vision einer urbanen Stadt in den Alpen. Bad Gastein – Ringstraßen-Architektur, beeindruckende Berge und Raum für Träume. Ein Ort mit großer Vergangenheit und einer mutigen Zukunft.

  • Am Anfang war das Wasser

    Gottessturm

    Und ein Gottessturm bewegte sich über dem Wasser – da sprach Gott: „Es werde Licht ... Tag eins. Da sprach Gott: Es werde ein Gewölbe inmitten der Wasser und es scheide zwischen Wasser und Wasser!” So sagt es eine der Interpretationen des Alten Testaments. Das Wasser stand am Anfang. Auch in Bad Gastein. Und trotzdem macht man sich hier die Erde nicht untertan. Aber erst mal eins nach dem anderen.

    Wie bei so vielen guten Geschichten beginnt die Geschichte von Bad Gastein mit ein wenig Brutalität, dem christlichen Glauben und endet mit einem erfolgsversprechenden Happy End ...

    01
  • The Well
    of Loneliness

    Eine fotografische Geschichte

    Jork Weismann, in Anlehnung an den im Jahre 1928 erschienenen Roman und Literaturskandal Quell der Einsamkeit der Autorin Radclyffe Hall.

    Skandal! Die Liebesbeziehung zwischen zwei Frauen führte im England der frühen 1930er-Jahre zu einer breiten gesellschaftlichen Kontroverse und einem gerichtlichen Verfahren. Wenngleich The Well of Loneliness keine expliziten Inhalte hat, wurde die sofortige Verbrennung des Buches angeordnet – ein aus heutiger Sicht grotesk erscheinendes Urteil und grober Akt von Intoleranz gegenüber der Wahrhaftigkeit der Liebe.

    03
  • Mein bester Feind

    Zwei Dynastien, die einen ganzen Ort prägten.

    Uki Bellmann aus der Dynastie Straubinger, deren Familie maßgeblich am Aufschwung von Bad Gastein beteiligt war und die luxuriösen Häuser Hotel Austria, Villa Excelsior und Grand Hotel Straubinger betrieb.

    Georg „Nonno” Kaltenbrunner aus der Windischbauer Hoteldynastie. In der Hochblüte ihres Erfolgs besaßen sie das Hotel Elisabethpark, den Kaiserhof, Gasteinerhof, das Savoy, Regina, Astoria und Söntgen.

    Wir treffen uns in der Villa Solitude mit Nonno Kaltenbrunner und Uki Bellmann zu einem Gespräch beim Abendessen. Uns interessiert die Historie – aus ihrer Sicht. Sie entstammen den zwei Familien, die über Jahrzehnte hinweg Bad Gastein dominiert ha­ben. Auf der einen Seite stand die Familie Straubin­ger, der sogenannte Platzhirsch, auf der anderen die Familie Windischbauer, deren Imperium von einem Mann aufgebaut wurde. Wir haben die Nachfahren der verfeindeten Familien an einen Tisch gebeten.

    03
  • Portfolio

    sommer.frische.kunst

    Sieben Werke aus der Sammlung der kunstresidenz sommer.frische.kunst Bad Gastein. Unter der Leitung der Kuratorin Andrea von Goetz wird seit drei Jahren jungen Künstlern, Sammlern und Gästen die Gelegenheit geboten, sich im inspirierenden Ambiente der Alpenmetropole zu treffen.

    04
  • Der Padrone

    Der Padrone serviert selbst

    Remo de Joris aus dem Café Schuh ist ein echtes Bad Gasteiner Original. Obwohl der Platz im Kaffeehaus eigentlich Christiane Hörbiger zugedacht war. Zumindest wenn es nach ihren Eltern Paula Wessely und Attila Hörbiger gegangen wäre. Die haben nämlich das Bad Gasteiner Café Schuh gekauft – in der Hoffnung, dass ihre Tochter hier eine Lehre absolvieren und das Kaffeehaus einmal übernehmen würde. Aber die junge Dame hatte andere Pläne – wie wir wissen. Deswegen wird man im Schuh an der Kaiser-Wilhelm-Promenade von Remo de Joris begrüßt, in weißem Hemd und schwarzer Hose, so wie sich das gehört.

    05
  •  

Das Hotel Regina ist chices Townhouse und gemütliches Refugium zugleich. Wer Dalmatiner Paul kennenlernen möchte, klickt hier!

 

Das sommer.frische.kunst-Festival mit Art Weekend vom 27.07. - 30.07.2017. Hier geht´s zur sommer.frische.kunst!